26.-28. März 2018 Weitere Leinenprojekte 2018 Hose, Flatcap und Weste


Die Hose entsteht ebenfalls aus dem alten, handgewebten Leinen. Auch hier ist die Grundlage das Schnittmuster für eine Bundfaltenhose Burda 03/2013 #7022. Diesesmal zwei Nummern kleiner als bei der ersten Leinenhose (welche ich nachträglich enger umgenäht hatte), und damit körpernah sitzend. Ich denke mal, damit habe ich den optimalen Schnitt auch für zukünftige Hosen gefunden. Dazu passend gabs dann aus Zuschnittresten noch eine Flatcap, dann wurde alles zusammen schwarz gefärbt. Ein paar Tage später habe ich noch eine zweite schwarze Leinenhose mit engeren Beinenden, Gesässtaschen und einer rechts sitzenden Beintasche genäht, einfach um Materialreste aufzubrauchen.
Für die Weste konnte ich auf einen bewährten Schnitt meiner Lodenweste zurückgreifen. Das Material ist der Restmeter von meiner ersten Leinenhose.

Als kleines Fazit kann ich sagen, dass mir altes, handgewebtes Leinen (und wir reden hier von 100 Jahre altem Stoff) für Hemden und Hosen sehr gut gefällt. Daher ist nun ein weiterer Posten zu mir unterwegs. Auch mit dem Einfärben möchte ich mich noch weiter auseinandersetzen. Es gibt nur wenige fertige Farben und diese auch nur in eher kräftiger Tönung. Mal sehen, statt in der Waschmaschine könnte man mal im Eimer färben. Dann könnte man die Farbintensität über die Farbstoffmenge im Wasser und sogar Mischungen verschiedener Farben variieren und so eine Palette an maskulinen Pastelltönen testen. Das werde ich genau protokollieren und die Ergebnisse dann hier darstellen.